Das Artenschutzprojekt: "Knoblauchkröte in Teilen des Münsterlandes"

Es besteht akuter Handlungsbedarf!

Um dem Aussterben entgegen zu wirken, setzen die NABU-Naturschutz- Station Münsterland e.V. in Kooperation mit dem LANUV und den Kreisen Warendorf und Borken ein LIFE Projekt um.

Im Rahmen des Artenschutzprojektes Knoblauchkröte werden die bekannten Laichgewässer optimiert und der umliegende Landlebensraum verbessert. Darüber hinaus werden in den vorhandenen Schutzgebieten weitere Gewässer angelegt.

In der Emsaue im Kreis Warendorf befand sich mit zwölf ehemals bekannten Vorkommen ein Schwerpunkt der Knoblauchkröte in Westfalen. Von den genannten Vorkommen konnten aktuell nur noch zwei bestätigt werden, so dass ein großer Handlungsbedarf besteht, da ein Aussterben der Art befürchtet werden muss.

Die Knoblauchkröte befindet sich in NRW in einem "schlechten Erhaltungszustand". Die Knoblauchkröten-Vorkommen waren in NRW schon immer sehr isoliert, sind aber in den letzten 10-15 Jahren deutlich zusammengebrochen.

Im Kreis Borken befindet sich im NSG Eper Venn ein weiteres Vorkommen der Knoblauchkröte. Hier wurden bereits Landlebensräume und Gewässer geschaffen, so dass hier optimale Voraussetzungen für die Knoblauchkröte vorhanden sind.

 

The species protection project “Spadefoot toads in parts of the Münsterland”
To counteract the final extinction of the spadefoot toad, the NABU- Nature Preservation Station Münsterland, the counties of Warendorf and Borken and the State Agency for Nature, Environment and Consumer Protection North Rhine-Westphalia (LANUV) have come together to implement the LIFE project.

As part of the LIFE project three waters were newly created and two former fishponds optimized.
With twelve formerly known distributions, the Ems lea (District of Warendorf) had become a focus of the spadefoot toads in North Rhine-Westphalia (NRW). Of these known distributions only two could be confirmed which indicates an immediate call for action to prevent the extinction.

The spadefoot toad has reached a bad state of condition in NRW.
The distributions in NRW have always been quite isolated but decreased within the last 10 to 15 years drastically.

Within the district of Borken in an area known as “Eper-Venn” further distributions can be found.
After major optimization measures a resettlement was planned.  
These new settlements and resettlements have the goal of generating three independent and strong populations which can be available as future sources for further colonization.